Die Strain-Counterstrain-Methode ist eine sehr sanfte osteopathische Behandlungstechnik, die von Dr. Lawrence H. Jones entwickelt wurde.
Bei dieser Technik werden hypersensible, schmerzhafte Punkte im Bereich von Muskeln, Sehnen und Bändern – sogenannte Tenderpoints – behandelt. Diese Veränderungen in der Gewebestruktur werden zunächst palpiert und anschliessend mit leichtem, konstantem Druck fixiert. Der Finger sollte dabei sanft in das Gewebe einsinken, ohne Druck auszuüben, wie es beispielsweise bei der Triggerpunktbehandlung der Fall ist. Der betroffene Muskel wird in eine Position gebracht, in der Ursprung und Ansatz angenähert werden (Entspannung in verkürzter Stellung). Diese Position wird gehalten, bis eine deutliche Entspannung spürbar ist, und anschliessend langsam und ohne ruckartige Bewegungen wieder gelöst.
Ziel der Jones-Technik ist es, neuromuskuläre Fehlsteuerungen zu unterbrechen und die physiologische Funktion von Muskulatur, Gelenken und Gewebe wiederherzustellen.
Anwendungsgebiete:
Junge Pferde (Fohlen)
Unkooperative Pferde
Pferde mit starken Verspannungen
Pferde mit schmerzhaften Arealen
Hypersensible Pferde
Ältere Pferde
Pferde mit arthrotischen Veränderungen
Postoperative Pferde
Posttraumatische Fälle
Trächtige Stuten
Zur Vorbereitung auf Impulstechniken
Als Ergänzung zu Impuls- oder anderen sanften Techniken